Über uns

Wir freuen uns, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu dürfen!

Im März 2021 wurde die Seit über 15 Jahren bekannte Firma Kröger Haustechnik von Uwe Kröger an Michael Hegger übergeben. Somit hat sich der Firmenname in Gebäudetechnik Hegger geändert. Ich und mein Team wollen weiterhin Ihr kompetenter Ansprechpartner rund um moderne Heiztechnik, Sanitär- und Elektroinstallation sein.

An dieser Stelle möchten wir auch die Langjährigen Kunden erwähnen, und hoffen das Sie dem Unternehmen und mir, dem neuen Inhaber treu bleiben.

Unsere Mitarbeiter und ich werden stets bei allen Fragen zur Gebäudetechnik Rede und Antwort stehen.

Wir Planen für Sie alle Sanitär- und Heizungslösung in Verbindung mit einer dazu passenden Elektroinstallation. Mit intelligenten Systemen für Wohnraumwärme und Warmwasserbereitung erfordert es ein Zusammenspiel ausgesuchter Komponenten und das übernehmen wir gerne für Sie.

Dabei begleiten wir Sie von der individuellen Beratung bis hin zur vollständigen Installation. Lernen Sie jetzt unser Unternehmen sowie unser umfangreiches Systemangebot kennen.

AUSWAHL DES HEIZSYSTEMS

Auflagen und Förderprogramme

Der Gesetzgeber hat die Notwendigkeit der Heizungserneuerung erkannt und fordert bei Heizungen mehr Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien ein. Seit 2015 müssen in vielen Gebäuden Öl- und Gasheizungen, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden. Belohnt wird die Investition in effiziente Heiztechnik durch attraktive Förderprogramme. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt Zuschüsse für Solarwärmeanlagen, Holzheizungen und Wärmepumpen. Für die Heizungsoptimierung und modernisierung mit Brennwerttechnik oder Fernwärmeanschluss vergibt die KfW Zuschüsse oder günstige Kredite. Daneben gibt es auch Angebote von Örtlichen Versorgern wie bei uns EWE- Wärmeplus.

Heiztechniken im Überblick

Der Markt bietet ein breites Spektrum an Heizungsanlagen für jeden Einsatzzweck. Bei der Auswahl sollte am besten ein unabhängiger Energieberater helfen, damit das System zu den Anforderungen von Bewohnern und Gebäude passt. In der folgenden Übersicht finden Sie zeitgemäße, markt­gängige Heiztechniken. Sollten Sie eine Technik in die engere Auswahl gezogen haben, die in dieser Liste fehlt, lassen Sie sich am besten dazu beraten.

• Brennwertgeräte für Erdgas, Flüssiggas oder Heizöl

• Elektro-Wärmepumpen für die Nutzung der Wärme aus dem Erdreich oder Grundwasser, bedingt auch aus der Außenluft

• Holzvergaserkessel für Scheitholz

• Holzpellet- Kessel, automatisch beschickt

• Öfen (aufgestellt im beheizten Wohnraum) für Scheitholz oder Pellets, mit oder ohne Anbindung an das Wärme verteilsystem

• Solaranlagen zur Heizungsunterstützung und/oder Warmwasserbereitung • Blockheizkraftwerke für Pflanzenöl, Biogas, Heizöl oder Erdgas

• Nah- und Fernwärme

Elektro- Nachtspeicherheizungen und andere Stromdirektheizungen dagegen arbeiten ineffizient und verschwenden Strom. Sie sollten so schnell wie möglich ersetzt werden.

Brennwertgeräte sind bei konventioneller Heizungstechnik für Erdgas oder Heizöl heute Standard. Für einen effizienten Betrieb sind die richtige Planung und Einstellung entscheidend.

Elektrowärmepumpen werden häufig als Alternative zu Gas­ oder Ölheizungen beworben. Sie sind jedoch nur dann empfehlenswert, wenn sie hohe Jahresarbeitszahlen erreichen. Die richtigen Voraussetzungen dafür haben Gebäude mit guter Wärmedämmung und Flächenheizungen, z.B. Fußbodenheizung. Wärmepumpen, die das Erdreich oder das Grundwasser als Wärmequelle nutzen, arbeiten erheblich effizienter als Luftwärmepumpen.

In Form von Pellets oder Scheitholz kann Holz als Brennstoff genutzt werden. Pellets haben den Vorteil, dass sie in automatisch beschickten Kesseln oder Öfen eingesetzt werden kön-nen. Für die Pellets werden jedoch entsprechende Lagermöglichkeiten benötigt. Auch Scheitholz kann außer in Kaminen oder Öfen in effizienten Scheitholzvergaserkesseln zum Einsatz kommen. Diese müssen allerdings manuell beschickt werden.

Blockheizkraftwerke (BHKW) erzeugen gleichzeitig Wärme und Strom und sind damit effizienter als die Stromerzeugung in normalen Kraftwerken. Sie sind in größeren Leistungsklassen bewährt und dort ökologisch wie ökonomisch empfehlenswert. In zahlreichen Mehrfamilienhäusern und in Nah- und Fernwärmenetzen werden diese Geräte daher schon seit vielen Jahren eingesetzt. Inzwischen werden von verschiedenen Herstellern auch Geräte für das Einfamilienhaus ange-boten. Diese sogenannten Strom erzeugenden Heizungen gibt es als Motoren oder Brennstoffzellen. Sie werden zumeist mit Erdgas betrieben.

Wahl des Energieträgers

Wer sich heute für eine Heiztechnik entscheidet, legt sich auch auf einen Brennstoff fest. Zunächst müssen die Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt werden:• Gibt es beispielsweise die Möglichkeit, einen Erdgasanschluss zu legen?• Stehen ausreichende Lagerkapazitäten für Pellets zur Verfügung?

• Wie teuer ist eine eventuell erforderliche neue Abgasanlage?

• Sind ausreichende Dachflächen für eine Solaranlage vorhanden? Außerdem spielt die zeitliche Reichweite der Energieträger eine wichtige Rolle, denn knapper werdende Ressourcen lassen den Preis steigen. Für Öl und Gas wird derzeit eine Reichweite von 20 bis 70 Jahren geschätzt. Die Reichweite für Kohle liegt bei über hundert Jahren, allerdings kommt sie auf Grund der Schad-stoff-Emissionen für Heizungsanlagen zu Hause nicht mehr in Frage. Auch der Einsatz in Großkraftwerken, der für Verbraucher mittelbar beim Einsatz von Fernwärme relevant sein kann, wird wegen des Kohlendioxidausstoßes vielfach kritisch gesehen.

Praktisch unbegrenzt ist die Reichweite von Strom, wenn er aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Dafür spielen Solar- und Windenergie heute eine wesentliche Rolle. Die zusätzlich erschließbaren Potenziale der Wasserkraft sind in Deutschland hingegen gering. Zur Wärmeerzeugung sollte Strom aber nur in hoch effizienten und gut geplanten Wärmepumpen zum Einsatz kommen.Für Biogas und Biomasse ist die Situation anders: Einheimische Holzvorkommen (inklusive der Pelletproduktion) reichen ohne zusätzliche Aufforstungen noch für einige Zehntausend neue Heizungen.

MODERNISIERUNGSSTRATEGIEN

Optimierung des vorhandenen Systems

Vorhandene Heizsysteme können oft kostengünstig optimiert werden. Mit folgenden Maßnahmen können bis zu 20 Prozent Energie eingespart werden:

• Hydraulischer Abgleich, damit alle Heizköper gleichmäßig durchströmt werden (siehe Infokasten)

• Ersatz der alten Umwälzpumpe durch eine energiesparende Hocheffizienzpumpe

• Dämmung der Rohre und Armaturen in den unbeheizten Teilen des Gebäudes

• Reinigung und Wartung des Wärmeerzeugers

• Einsatz programmierbarer Thermostatventile zur raumweisen Zeitsteuerung Austausch des Wärmeerzeugers

Auch wenn nur der Wärmeerzeuger ausgetauscht werden muss, kann viel Energie gespart werden. Moderne Heiztechnik kommt mit 10 bis 20 Prozent weniger Heizenergie aus als veraltete Kessel – liefert aber gleichviel Wärme für Heizung und Warmwasser.Oft bekommen einzelne Heizkörper nicht genug Heizwasser ab, andere dagegen zu viel, so dass der Heizungsrücklauf zu warm ist. Das führt zu häufigem An- und Abschalten des Wärmeerzeugers und vergeudet Energie. Die Lösung: der hydraulische Abgleich. Dabei werden voreinstellbare Thermostatventile so eingestellt, dass genau die richtige Menge Heizwasser in den Heizkörper gelangt. Anschließend reicht eine deutlich kleinere Umwälzpumpe. Das spart häufig mehrere Hundert Kilowattstunden Strom im Jahr.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner